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Als absolut unzureichend bezeichnet Sandra Keller, Sprecherin der CDU Fraktion im Ortsbeirat von Wackernheim, die Pläne der Ingelheimer Stadtverwaltung, im Winter lediglich die von Bussen befahrenen Straßen in Wackernheim bei Schnee und Eis zu räumen.

Die Stadt Ingelheim plant die Straßenreinigungssatzung einschließlich des Winterdienst-Streuplans auf alle Ortsteile gleichermaßen anzuwenden. Dem hatte die Ortsgemeinde bereits im Winter 2019 widersprochen. Aufgrund seiner topographischen Lage von 222m über Meeresspiegel und einer 11%igen Steigung der Hauptverkehrsader, Große Hohl, sei ein ausreichender Winterdienst im Hügeldorf essentiell.

„Wenn im wesentlich tiefer liegenden Heidesheim oder Ingelheim nur dünner Schneeregen fällt, können bei uns in Wackernheim schon gefährliche, schneebedingte Verkehrssituationen auftreten. Man hat uns vor der Eingemeindung gesagt, wir würden uns nicht verschlechtern, wenn wir zu Ingelheim gehören – aber der nur eingeschränkte Winterdienst stellt sich in unserer Auffassung als eine massive Verschlechterung gegenüber früher dar.“ Keller erinnerte an den Schnee-Einbruch am 20. Februar 2020, als sich PKWs und Busse im Dorf festgefahren hatten und über Stunden die Durchfahrt blockierten. Das gleiche Bild bot sich am 1. Dezember 2020, als in den frühen Morgenstunden bei erstem Schnee dieses Winters ein ORN Bus gegen ein Haus rutschte. Die CDU Fraktion erwartet eine Antwort der Stadt auf ihre Anfrage an die Verwaltung und die bereits geäußerten Bedenken des Ortsbeirates.

Am 3. Dezember brachten die CDU Frauen wieder Weihnachtssterne an die Bewohner im Altenzenturm im Sohl. Leider konnten diese aufgrund der Corona Pandemie nicht wie gewohnt persönlich übergeben werden. Die  Senioren erhielten aber trotzdem über die Leitung des Altenzentrums einen schönen Weihnachstern, der durch die Adventszeit begleiten soll. Über 200 Weihnachsterne wurden wieder von den engagierten CDU Frauen, die dabei von Thomas Barth (MdL) sowie Bürgermeisterin Eveline Breyer unterstützt wurden, übergeben.

Die CDU Ingelheim dankt herzlich für dieses Engagement und hofft auf eine langjährige Fortsetzung dieser schönen Tradition. Besonderer Dank geht an Elisabeth Schröder, Claudia Gerhard und Irene Hilgert, die seit Jahren die Organisation maßgeblich übernehmen

Getreu dem Leitmotiv "nah am Menschen" setzte die CDU Ingelheim am 31. Oktober die direkte Kommunikation mit den Bürgern fort. Unter Rücksichtnahme auf die aktuellen Auflagen während der Corona Pandemie kamen CDU Fraktionsvorsiztender Sascha Lakinger, Stadtrat Michael Beaury sowie der Stadtverbandsvorsitzende Hans-Christian Fröhlich mit zahlreichen Passanten ins Gespräch. Zum Einstieg in die Gespräche wurden Aufsteller, die auf aktuelle Themen der letzten Sitzung des Stadtrats verwiesen, genutzt. Es entwickelten sich lebhafte Gespräch am Stand der CDU.  Hauptthema war hierbei die erneute Insolvenz des Krankenhauses. Hier ist es der CDU Ingelheim wichtig, auf die Gründe der Schließung zu verweisen und diese zu erläutern. Daneben wurde auch über das Thema "Schwimmbad" und Sportpark Blumengarten diskutiert. Fraktionsvorsitzender Lakinger resümierte: "Wir konnten heute viele interessante und auch kontroverse Gespräche mit Bürgern führen. Wir werden dies auch in Zukunft fortsetzen und vor allem an den Samstagen nach den Stadtratssitzungen in Ingelheim präsent sein, um die aktuellen Themen zu erläutern und zu diskutieren." Auch Michael Beaury zeigte sich zufrieden:"Ich habe in den Gesprächen die eine oder andere Anregung aufgenommen und werde darüber in der Stadtratsfraktion berichten. Wir wollen Politik für und mit dem Bürger machen." Die CDU wird weitere Termine im Ingelheimer Kurier und unter www.cdu-ingelheim.de ankündigen und über diese auch berichten. "Wir freuen uns auf die Fortsetzung unseres Dialogs mit den Ingelheimer Bürgern und werden dies so intensiv, wie es unter den aktuellen Gegebenheiten möglich ist, tun." ergänzte abschließend CDU Vorsitzender Hans-Christian Fröhlich.

In der letzten Stadtratssitzung wurde der Jahresabschluss 2019 des Eigenbetriebs Stadtwald Ingelheim (Forstamt Ingelheim) mit einem Fehlbetrag von ca. 145.000 € verabschiedet. Dieser hatte sich trotz der Erlöse aus dem Holzverkauf und aus verschiedenen Dienstleistungen, sowie aus den Pachteinnahmen ergeben.

Der Fehlbetrag von 145.000 Euro klingt im ersten Moment, im Vergleich zu anderen Forstämtern noch sehr moderat, da deutschlandweit die Forstämter deutlich höhere Verluste durch den Borkenkäfer erlitten haben. Um aber einen wirklichen Vergleich zu anderen Forstbetrieben anstellen zu können, muß man den Ingelheimer Jahresabschluss ohne die Pachteinnahmen von 432.00 € durch die Windkrafträder und den Steinbruch betrachten. So gesehen machte der Stadtwald Ingelheim im letzten Jahr einen echten Verlust von ca. 500.000 €.

Die CDU-Fraktion beobachte schon seit Jahren mit einer gewissen Besorgnis diese Tendenz. Leider ist durch die Umstände des Klimawandels nicht davon auszugehen, dass die Erlössituation sich verbessert. Daher sollte die Kostensituation stärker in den Focus genommen werden, um die Verluste auf ein Minimum zu reduzieren. Trotzdem ist Stadtratsmitglied und CDU-Sprecher des Werksausschusses Stadtwald Michael Beaury überzeugt: „Hätte Florian Diehl, nicht schon seit 30 Jahren mit Herzblut und fundiertem Fachverstand, auch gegen immer wieder aufkeimende Kritik aus der Politik, aus der Monokultur unseres Stadtwaldes, einen gesunden kräftigen Mischwald gemacht, sähe unser diesjähriger Jahresabschluss erheblich schlechter aus.“

Thomas Lischke ebenfalls für die CDU im Werksausschuss Stadtwald ist überzeugt: “Auch wenn es aus betriebswirtschaftlicher Sicht zuerst einmal nicht zu verstehen ist, warum wir in unserem Wald keinen Gewinn machen, zeigt uns die Natur, dass unsere strategische Vorgehensweise richtig ist.“

Um eine Ausbreitung des Borkenkäfers zu verhindern, müssen alle befallenen Bäume so schnell wie möglich aus dem Wald entfernt werden. Da alle deutschen Forstbesitzer das gleiche Problem haben, gibt es auf dem Markt ein gewaltiges Überangebot, welches die Holzpreise in den Keller drückt. Der Holzpreis für gesundes Fichtenholz lag 2019 noch bei 85 € pro Festmeter. Nun liegt der Preis für käferbefallenes Fichtenholz bei 30 €. Allein die nicht realisierte Holzgeldeinnahmen des Stadtwaldes Ingelheim durch den Käferbefall bei Fichten-Stammholz lag 2019 bei 137.500 Euro. Hinzu kommen noch die Mindereinnahmen beim Verkauf von käferbefallenem Fichten-Industrieholz und Fichten-Hackschnitzeln in Höhe von ca. 20.000 €. Addiert man alles zusammen, kommt man in etwa auf den Fehlbetrag von 145.000 €.

Deutschlandweit fielen in den letzten 3 Jahren ca. 110.000 Hektar Wald primär durch den Borkenkäfer und auch einige Stürme als sogenanntes Schadholz an. Das entspricht in etwa der Fläche des Saarlandes. Allein der Abtransport des Schadholzes könnte nach Schätzung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) ca. 2,1 Milliarden Euro kosten. Die Waldeigentümer schätzen, dass bundesweit für die Wiederaufforstung etwa 300 Millionen Bäume nachgepflanzt werden müssten mit Kosten von weiteren 640 Millionen Euro.

Die Begleichung von Straßenausbaubeträgen durch die Bürger einer Kommune sind für viele eine lästige Pflicht, die zu unvorhergesehenen, finanziellen Engpässen führen kann.   Die CDU macht sich seit langem dafür stark, die Beitragserhebungspflicht für die Kommunen abzuschaffen. Rheinland-Pfalz ist das letzte verbliebene Bundesland, das an dieser Erhebungspflicht uneingeschränkt festhält.  

Dennoch haben die Mitglieder der CDU Fraktion intensiv an der Neufassung der Satzung über die Erhebung wiederkehrender Beiträge durch die Stadtverwaltung in Ingelheim mitgearbeitet.

Dazu erklärte Christian Fürst: „Die Initiative der CDU Fraktion hat dazu geführt, dass die Anteile, die die Stadt an den wiederkehrenden Beiträge in Zukunft tragen wird, maximal hochgesetzt wurde. darüber hinaus werden Parkplätze und Grünflächen nicht mehr eingerechnet. Dies war uns insbesondere ein Anliegen im Blick auf eine eventuelle Landesgartenschau, die die Bürger finanziell beim wiederkehrenden Beitrag nicht belasten soll. Schließlich konnten wir uns auch durchsetzen und den Zuschlag für gewerbliche Grundstücke innerhalb des rechtlichen Rahmens heruntersetzen. Das kann z. B. für viele Betriebe und den Einzelhandel, die es gerade jetzt zum Teil sehr schwer haben, eine gewisse Entlastung bedeuten.“